Noch neu in Deutschland: Die Pomelo

Posted by Redakteur on Jan 22, 2011 in Ernährung |

Die Pomelo ist erst seit wenigen Jahren in den Auslagen der Obstabteilungen zu finden: Entsprechend unbekannt ist diese Frucht noch und noch lange nicht bei jedem Haushalt Teil des Speiseplans. Um die Pomelo zu züchten, kreuzte man Grapefruit und Pampelmuse miteinander. Kaum zu glauben, dass es sich bei den Früchten um Beerenfrüchte handelt – sie haben mit der landläufig bekannten Beere schon rein optisch nicht viel zu tun. Gelbgrün ist die sehr dicke Schale, die man aber leicht entfernen kann, um den fruchtigen Kern zu erreichen. Die Bäume, an denen Pomelos wachsen, sind nicht allzu groß und haben ellipsenförmige Blätter. Eine Pomelo mit Schale wiegt bis zu 1500 Gramm; entfernt man jedoch die Schale, ist etwa die Hälfte übrig. Groß, wie eine Melone ist die Frucht mit ihrer Außenhülle, aber auch, wenn sie geschält ist, reicht das Fruchtfleisch für mehrere Personen.

Das vitaminreiche Fruchtfleisch ist in Segmente aufgeteilt, wie man es auch von Orangen, Zitronen und anderen Zitrusfrüchten kennt. Die einzelnen Segmente werden wiederum geschält, da die weiße Haut, die das sehr feste Fruchtfleisch umgibt, sehr hart und bitter ist. Das Entfernen dieser Haut ist jedoch kinderleicht und geht ohne Saftverlust von Statten. Mit einer Pomelo kann wunderbar eine Mahlzeit, zum Beispiel das Abendessen, ersetzt werden, was natürlich im Vergleich zu Butterbroten deutlich weniger Kalorien auf den Tisch bringt. Auch zur Pause eignet sich die geschälte Frucht wunderbar. Leicht gekühlt ist die Pomelo sehr erfrischend, nicht bitter und schmeckt deshalb meistens auch Kindern, die eine Grapefruit eher mit Widerwillen essen würden. Zuckern muss man diese Frucht nicht – sie ist von Natur aus süß.